Der grüne NRW-Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel kommt am Donnerstag, den 26. April um 14 Uhr zum Tschernobyl-Gedenktag nach Bochum: Husemannplatz, Ecke Kortumstr./Huestr.
Am 26. April 1986 explodierte nach einer Kernschmelze ein Atomreaktor in Tschernobyl. Seitdem wird jedes Jahr dieser Katastrophe gedacht. Dennoch bedurfte es erst noch im März 2011 der furchtbaren mehrfachen Reaktorunfälle in Fukushima – und einer massiven Anti-AKW Protestbewegung in Deutschland – um die schwarz-gelbe Bundesregierung dazu zu zwingen, die gerade erst beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atommeiler aufzuheben und einen Ausstieg aus der Atomenergie zu beschließen.
Die Grünen wollen nicht nur die beschleunigte Energiewende, sondern mehr: Energieeffizienz, Energiesparen, intelligente Verkehrskonzepte und keine faulen Kompromisse. Dazu gehört nicht nur die Abschaltung der ältesten Kohlekraftwerke sondern auch ein NEIN zum Fracking: „Wir wollen nicht unsere Böden und Gewässer vergiften um die letzten Erdgasreserven in NRW auszubeuten“, so der Klimaschutzminister. Wenn man den vagen verfügbaren Informationen Glauben schenken darf, interessieren sich die Energieriesen auch schon für eine Ausbeutung im Bochumer Osten!
Schließlich wollen die Grünen am Wirtschaftsstandort NRW den Klimaschutz als Fortschrittsmotor ausbauen und mit Energiewendetechnologien zehntausende Arbeitsplätze schaffen und dauerhaft erhalten. „Klimaschutz – Made in NRW“ soll zu einer starken ökologischen und ökonomischen Marke der Energiewende werden.
Am Tschernobyl-Gedenktag informiert Johannes Remmel in Bochum ab 14 Uhr auf dem Husemannplatz über die geplanten Klimaschutzziele und die geplanten Maßnahmen zur Energiewende. Mit dabei ist auch die Grüne Hochschulgruppe!