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DIES IST DIE ALTE HOMEPAGE!

Hallo ihr Lieben,

 

wir sind umgezogen! Zur Zeit findet ihr uns unter dieser Adresse:

 

www.ghg-bochum.de

Am vergangenen Mittwoch (15. Mai) haben sich der AStA und die Fachschaften zusammengesetzt, um über verschiedene Streitpunkte zu sprechen. Der AStA behindert seit über einem Jahr immer wieder die Arbeit der Fachschaften. Darüber haben wir schon mehrmals berichtet. Die AStA-tragenden Listen NAWI, Jusos, GEWI und Internationale Liste versuchen erneut die Autonomie der FSVK einzuschränken. Auf der Sitzung der Fachschaften am 6. Mai hat der Finanzreferent Christian Volmering (NAWI) angekündigt, dass die Finanzanträge der Fachschaftsräte über ihn laufen sollen und nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren über die FSVK. Ursprünglich sollte dieses neue Verfahren in der FSVK besprochen und später auch abgestimmt werden, Christian Volmering aber gab bekannt, dass er das Verfahren schon anwende.

Die Wut der Fachschaftsrasta Lupe ghgäte

Diese Ankündigung erzeugte sehr viel Unmut und stellte einen Höhepunkt der vorherigen Verfehlungen des AStA dar. Die FSVK-Sitzung am 13. Mai musste deswegen ausfallen, dafür fand am vergangenen Mittwoch ein klärendes Gespräch zwischen allen Beteiligten statt. „Es gab da ein Missverständnis zwischen Christian und mir.“ So startete Tim Köhler (Jusos), AStA-Vorsitzender, in das Gespräch. Generell war sehr oft von Missverständnissen die Rede. Der Finanzreferent soll  die Vorgehensweise falsch verstanden haben. Einen Beschluss des AStAs gab es nicht, sondern nur eine nicht schriftlich festgehaltene Absprache mit den anderen AStA-tragenden Listen. Der neue Antragsweg (für den der Finanzreferent jedoch verantwortlich ist) soll laut dem AStA-Vorsitzenden noch nicht laufen. Angeblich wollen sie damit Bürokratie abbauen. Vor dieser Sitzung war die Stimmung mehr als gereizt.

Maulkorb für Finanzer

Obwohl der AStA-Vorsitzende bei der besagten FSVK-Sitzung nicht anwesend war, übernahm er fast alleine die Verteidigung des AStA. Christian Volmering durfte – wie auch schon auf der Sitzung des Studierendenparlaments einen Tag zuvor – zu den Vorfällen nichts sagen. Nach großem Druck der Fachschaften, „durfte“ er sich jedoch entschuldigen. Obwohl die Aussprache nicht auf Augenhöhe stattfand (Der AStA Stand an der Tafel und die Fachschaften waren das Publikum) war sie im vollen Hörsaal NA02/99 trotzdem sehr lebhaft. Viele Fachschaftsräte konnten den AStA endlich mal mit seinen Verfehlungen konfrontieren. Auch obwohl für Tim Köhler doch das alles nur Missverständnisse waren. Auf viele Fragen ging der AStA auch nicht wirklich ein, häufig war ihre Antwort einfach nur ein Angriff auf die beiden FSVK-Sprecher*innen.

Beschlüsse der Fachschaften sind keine?

Der AStA verstößt regelmäßig gegen Beschlüsse der Fachschaften (Antragswesen, 3. bezahlte FSVK-Stelle, Haushaltsbeschlüsse), aber Tim Köhler hat dafür eine fantasievolle Begründung: Da die FSVK nur ein beratendes Gremium sei, würde sie ja nur ihre Meinung äußern und keine Beschlüsse fassen können. Um das zu untermauern, zitierte er die Haushaltsordnung. Wie sollen sich Fachschaften so ernst genommen fühlen?

Finger weg von den Fachschaften!

In der FSVK-Sitzung nach den Pfingstferien soll die Diskussion zwischen AStA und den Fachschaften fortgeführt werden. Wir als Grüne Hochschulgruppe stehen klar zur Selbstständigkeit der Fachschaften. Aus unserer Sicht muss der AStA endlich aufhören die Arbeit der FSVK zu behindern und die Wünsche der Fachschaften respektieren. Außerdem braucht es kein neues Antragsverfahren, hingegen soll die FSVK ihre seit über einem halben Jahr geforderte dritte bezahlte Stelle bekommen. Wir fordern den AStA nachdrücklich dazu auf, den Fachschaften auf Augenhöhe zu begegnen.

Der Finanzreferent muss zurücktreten

Besonders der AStA-Finanzer Christian Volmering versucht schon seit seiner ersten Amtszeit massiv gegen die Fachschaften zu arbeiten. Er hat bereits mehrmals gegen die Satzung der Studierendenschaft und gegen Beschlüsse der FSVK verstoßen.  Seine Aufgabe scheint nur darin zu bestehen, der FSVK und der Opposition im Studierendenparlament Informationen vorzuenthalten. Deswegen fordern wir die AStA-tragenden Listen und insbesondere die NAWI dazu auf, sich eine*n neue*n Finanzreferent*in zu suchen. Nach über einem Jahr im Amt, ist es Zeit, dass Christian Volmering geht.

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bike-1Wir als Grüne Hochschulgruppe kämpfen schon seit Jahren für eine Fahrradfreundliche Ruhr-Uni. Im Folgenden wollen wir kurz unser Fahrradkonzept vorstellen:

Als Erstes benötigen wir eine gute Kooperation zwischen der Studierendenschaft, der Universitätsverwaltung und der Stadtverwaltung für ein ganzheitliches Konzept zum Fahrradfahren auf dem Campus und zum Campus. Erste Schritte sind da zwar gemacht, aber es passiert noch erheblich zu wenig!

Campusmodernisierung

Im Zuge der Campusmodernisierung, die bereits im vollen Gange ist, muss endlich die Grundlage dafür geschaffen werden, dass Radfahren überall auf dem Campus möglich ist. Derzeit gibt es nur eine Möglichkeit, alle Gebäude mit dem Rad zu erreichen. Und zwar durch das Parkhaus. Die erste Problematik dabei ist, dass es keinen Radweg bis ins Parkhaus von der Unistraße (aus beiden Richtungen) gibt. Im Parkhaus selbst wird es dann lebensgefährlich, neben einer schlechten Beleuchtung machen auch die Steigungen zu schaffen. Dies ist jedoch bisher der einzige Weg. Ansonsten müssen ständig Treppen überwunden werden. Einzig und allein zu den G-Gebäuden kann man über die Ausfahrt Uni-West kommen. Deswegen fordern wir von der Univerwaltung endlich funktionierende Radwege auf dem Campus anzulegen, die die Treppen über ein Rampensystem überwinden. Dazu muss die Verwaltung genügend Geld in die Hand nehmen. Für die Campusmodernisierung wird deutlich über 1.000.000.000 Euro ausgegeben, da sollte das drin sein.

In die Wohnheime

Das Akafö arbeitet derzeit mit dem AStA und der Uni-Verwaltung an einem Konzept, ob dabei die Wohnheime als mögliche Standorte für Leihstationen (über die bisherigen hinaus) vorgesehen sind, wissen wir nicht. Aus unserer Sicht müssen die Wohnheime die Dreh- und Angelpunkte des neuen Konzepts sein. Zusätzlich müssen die Radwege von den Wohnheimen zur Uni erst einmal geschaffen oder deutlich verbessert werden.

In die Stadt

Wir arbeiten gerade mit der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Bochum an einem Konzept, wie man von der Innenstadt besser zur Uni kommt. Die Wegesituation aus Langendreer und Witten steht ebenfalls auf der Agenda. Dabei wären wir sehr an einer Unterstützung der Juso-Hochschulgruppe interessiert, um gemeinsam Druck auf die SPD auszuüben. Derzeit werden die Radwege zwischen dem Hauptbahnhof und der Unistraße, Ecke Oskar-Hoffman-Straße geplant, damit die Wegverbindung endlich vervollständigt wird. Bisher endet der Radweg auf der Unistraße weit vor der Uni, auch das wollen wir endlich beenden!

Radausleihe

Das Ausleihesystem von metropolradruhr ist nicht grundsätzlich schlecht. Jedoch bietet es zu wenig Leistung für die hohen Kosten von 120.000 Euro im Jahr. Deswegen wollen wir den Vertrag mit nextbike/metropolradruhr NICHT verlängern. Mit dem VRR-Ticket kann man schon heute 30 Minuten täglich umsonst mit deren Rädern fahren, auch die Radstationen werden nicht abgerissen, wenn der Vertrag nicht verlängert wird. Immerhin wurden sich ja auch nicht vom Unternehmen, sondern aus Bundesmitteln bezahlt. Also können wir die Fahrräder weiter nutzen, nur eben für 50 Cent mehr pro Fahrt, als jetzt, dafür steigt der Sozialbeitrag aber nicht um 1,50 Euro pro Semester, wodurch das Unternehmen in 10 Jahren von den RUB-Studierenden 1.200.000 Euro bekommt.

Alternative Fahrradwerkstatt

Der AStA möchte mit dem Akafö eine Fahrradwerkstatt schaffen, das begrüßen wir sehr. Wir als Grüne Hochschulgruppe wollen eine Werkstatt schaffen, in der alle Studis ihre Fahrräder hinbringen können, wenn mal was Kleines repariert werden muss. Gegen Materialkosten soll die Reparatur nichts Weiteres kosten. Dafür wollen wir eine Fachkraft einstellen, die auch ordentlich bezahlt wird. Dies würde etwa 30.000 bis 40.000 Euro im Jahr kosten. Unser genaues Konzept für eine alternative Fahrradwerkstatt erarbeiten wir gerade und werden bald ausführlicher darüber berichten.

Nextbike Station G-ReiheAls Grüne Hochschulgruppe freuen wir uns natürlich sehr, dass auch der AStA sich dem Thema Fahrradfahren angenommen hat und allen Studierenden Verleihfahrräder zur Verfügung stellen möchte. Auch der grün-linke AStA hat bereits vor etwa 1 1/2 Jahren in Verhandlungen mit dem Unternehmen nextbike/metropolradruhr gestanden. Deswegen sind wir im Grunde froh, dass die Arbeit fortgesetzt wurde. Trotzdem haben wir einige Kritikpunkte am derzeitigen Vertrag zwischen dem Unternehmen und der Studierendenschaft.

Gesamtkonzept

Es gibt bisher kein Gesamtkonzept für den Radverkehr auf dem Campus. Die Verwaltung arbeitet zwar daran, aber viel ist noch nicht passiert. Es gibt keine wirkliche Verzahnung zur Stadt, um auch die Radwegesituation zum Campus zu verbessern. Der AStA beschäftigt sich mit dem Thema gar nicht, zumindest äußert er sich dazu nicht.

Monopolstellung

Das Unternehmen nextbike/metropolradruhr verfügt nahezu über eine Monopolstellung im Ruhrgebiet. Natürlich hat das den Vorteil, dass kein anderes Unternehmen mehr Verleihstationen und Räder anbieten kann als dieses. Aber es stärkt eben die weitere Monopolbildung. Darüber hinaus hat der AStA trotz des bisherigen Vertragvolumens von 57.000 Euro und später circa 120.000 Euro im Jahr keine weiteren Angebote eingeholt. Denn es gibt auch noch andere Unternehmen, die Ähnliches anbieten, wie z.B. das System der Deutschen Bahn.

Kosten für die Studierenden

Dies ist unser größter Kritikpunkt. Alle Studis sollen 1,5 Euro pro Semester dafür Zahlen, dass sie 60 Minuten umsonst ein Fahrrad ausleihen dürfen. Jede weitere 30 Minuten kosten dann 50 Cent. Für die etwa 120.000 Euro im Jahr könnte der AStA circa 1200 Fahrräder jedes Jahr kaufen. Das Unternehmen stellt dafür – nach unseren Kenntnissen – 130 Räder zur Verfügung. Wir sind der Meinung, dass dies viel zu teuer ist. Nach dem Abstellen des Fahrrads haften wir dann noch 48 Stunden für eventuelle Schäden, der Eigenanteil liegt bei 75 Euro.

Gewinn

Das Unternehmen macht damit einen großen Gewinn, denn wegen eines Modellprojekts der Bundesregierung, zahlt das Bundesverkehrsministerium auch noch die Leihstationen. Bei Schäden an den Rädern, haftet der oder die Nutzer*in. Wie viele der etwa 130 Fahrräder werden wohl im Jahr wegen Verschleiß ersetzt werden müssen? Aber die 120.000 Euro zahlen die Studierenden dann jedes Jahr! Als wir noch vor 1 1/2 Jahren mit nextbike verhandelt haben, sollte alles noch 30 Cent pro Studierende*n kosten, also nur 12.000 Euro, satt dem Zehnfachen. Wir sind der Meinung, dass der AStA über den Tisch gezogen wurde!

Datenschutz

Nur aufgrund unserer Intervention kann nextbike jetzt nicht einfach die Daten der Nutzer*innen an andere Unternehmen weitergeben. Der AStA hätte eure Daten einfach verschenkt. Des Weiteren kritisieren wir, dass das Unternehmen eine Art SCHUFA-Auskunft über die nutzenden Studis einzuholen. Obwohl es bei der Leihe nur um wenige Euros geht, dass nextbike also Erfahren, ob wir Schulden haben.

Werbung

Ein weiteres Problem besteht darin, dass metropolradruhr an seinen Rädern Werbung anbringt. Auf die Werbung hat die Studierendenschaft jedoch keinen Einfluss. Dies steht deutlich im Vertrag. Wenn wir also bald mit Propaganda von Rüstungsunternehmen oder der Pharmaindustrie rumfahren, hat dies den AStA nicht interessiert. Derzeit wird glücklicherweise nur mit Veltins Fassbrause geworben.

Inkompetenz des AStA

Zusätzlich regt uns die Inkompetenz des NAWI/Juso/IL/GEWI-AStA mächtig auf. Obwohl das Unternehmen erst zu spät geliefert hat, verzichten sie freiwillig auf Strafzahlungen. Außerdem haben sie es bisher kaum Werbung betrieben, obwohl alles schon seit fast einem Monat läuft. Der AStA hat angekündigt ein Werbeunternehmen zu engagieren, um eine Kampagne zu starten. Wie viel das zusätzlich aus Studierendengeldern kostet, wissen wir nicht.

Es lässt sich zusammenfassen, dass der AStA es zwar gut gemeint hat mit einem Fahrradverleihsystem, aber einen schlechten Vertrag zum Nachteil aller Studierenden ausgehandelt hat. Es wird Zeit diesen inkompetenten AStA abzuwählen!

Fahrrad kostenlos nutzen – so einfach geht es nextbike an der RUB

Seit dem 1. April ist es für alle RUB-Studenten möglich: Eine Stunde kostenlos Fahrradfahren mit dem Leihfahrradsystem von metropolradruhr. Hier informieren wir euch, wie es geht und was zu beachten ist.

Um das Verleihsystem kostenlos nutzen zu können, muss man sich bei nextbike registrieren. Auch wenn Euer Betrag von der verfassten Studierendenschaft schon bezahlt wurden ist, geht ihr hierbei mit dem Unternehmen einen Vertrag ein, der beispielsweise greift, wenn das Fahrrad länger als eine Stunde genutzt wird oder es zur Beschädigungen am Rad kommt. In diesen Fällen müsst ihr zahlen. Bei der Registrierung müsst ihr euren Namen, Adressse, Telefonnummer, RUBemail und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben. Letztere ist immer nötig, auch wenn ihr nur umsonst fahren solltet und dient dem Unternehmen als Sicherheit. In der Vergangenheit mussten noch 9 Euro Fahrguthaben überwiesen werden. Dank unser Intervention ist das nun nicht mehr so.

Die Registrierung in 4 einfachen Schritten:

  1. Untenstehenden Link auf die Homepage von metropolradruhr folgen.
  2. Namen, Adressse, Telefonnummer, RUB- Email und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben und auf den Botton „zahlungspflichtig bestellen“ klicken (keine Angst, der Name ist dumm gewählt, es entstehen keine versteckten Kosten).
  3. Per SMS erhaltet ihr eine 6-stellige PIN, die für den späteren Login benötigt wird.
  4. In eurer RUB-Email Account (bisher leider immer im Spamfilter) solltet ihr eine Nachricht mit einem Freischaltungslink vorfinden. Diesen anklicken. Fertig.

Hier ist der Link zur Registrierung

Fahrrad ausleihen – so geht es

Auch das Ausleihen der Fahrräder ist nicht schwer und dauert nach der ersten Registrierung meist nur noch ca. 30 Sekunden. Prinzipiell stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

  1. Manuell an jeder Ausleistation
  2. Via mobilem Internet (login unter www.nextbike.de ) oder mit App (iPhone oder Android)
  3. Anrufen unter 030 69205046 (dauert am längsten)

Welche Form für Euch die einfachste ist müsst ihr selber entscheiden. Der Ablauf ist immer der gleiche:

  • Ausleihen: Am Standort Fahrrad auswählen und die Radnummer, die entweder am Rahmen oder auf dem Schutzblech steht, je nach Ausleihvariante (s.o.) eingeben; z.B. via mobilem Internet:

khj

  • Anschließend erhält man entweder via App oder per SMS den 4-stelligen Code für das Zahlenschloss des gewünschten Fahrrades.
  • Die Rückgabe erfolgt auf dem gleichem Weg: Radnummer im Standortterminal, Internet oder App angeben und auf Rückgabe klicken. Bei der Benutzung via Internet/App muss noch zusätzlich der Rückgabestandort eingegeben werden; dieser besteht aus dem Namen oder einer 4-stelligen Ziffer, die am Ausleihort deutlich zu sehen ist.

In eurem persönlichen Kundenkonto könnt ihr jederzeit einsehen, wie viel ihr gefahren seid oder eure persönlichen Daten ändern.

Eine Übersicht über die bestehenden Standorte gibt es hier

Anmerkungen:

Folgende Punkte sollten, wenn ihr einen Vertrag mit nextbike abschließt, von Euch beachtet werden:

  • Nach der Rückgabe haftest Du noch 48 Stunden mit einem Höchstbetrag von 75,- Euro für alle am Fahrrad auftretenden Schäden.
  • Ein mit nextbike in Kooperation stehendes Unternehmen führt eine Bonitätsprüfung (ähnlich wie Schufa) durch. (Anmerkung von nextbike: „Das passiert nur bei Kreditkarte, Studenten müssen erstmal gar keine Zahlungsart ausfüllen (angeben ja – Kreditkartennummer eingeben nein), wird Bankeinzug gewählt erfolgt keine Bonitätsprüfung.“)
  • Mit den erhobenen Daten kann nextbike theoretisch ein Bewegungsprofil von euch erstellen.

Für weiter Interessierte gib’s hier die AGB

GC Mania SEXSISTISCH

Die Fachschaftsinitiative Wirtschaftswissenschaft setzt auch auf das Prinzip Sex Sells, hier die Homepage ihrer GC Mania von 2012.

matrix SEXSISTISCH

Dies ist ein typisch kommerzieller Flyer für eine Party in der Matrix, wie gewohnt sehr sexistisch.

Die aktuelle bsz fällt mal durch einen positiven Artikel auf. Einen Artikel über Sexismus, auch an der Ruhr-Uni. Uns regt der Sexismus an der RUB ebenfalls auf, deswegen wollen wir uns nun der sexistischen Werbung auf dem Campus widmen.

Zu Beginn des Semesters fallen sie wieder besonders ins Auge, die Flyer und Plakate für diverse Partys. Fachschaften werben für Partys, aber noch mehr kommerzielle Anbieter*innen wollen die neuen Studierenden in ihre Clubs holen. Mit günstigen Preisen und meist leicht bekleideten Frauen locken sie das frische Publikum. Das Prinzip Sex sells funktioniert auch an der RUB!

Wie auch die bsz feststellt hat eine RUB-Studie herausgefunden, dass fast 55 Prozent aller Studentinnen während ihres Studiums sexueller Belästigung ausgesetzt sind und 3,3 Prozent sogar sexueller Gewalt. Viele Jungs werden immer noch dazu erzogen, sich zu nehmen, was sie wollen und Mädchen dazu nett und duldsam zu sein. Sexuelle Gewalt gilt aber weiterhin als Problem der Frauen und nicht der Männer. Ihnen wird geraten, sich nicht so sexy anzuziehen oder alleine durch dunkle Gassen zu gehen. Wann bringt endlich jemand allen Männern bei, Frauen zu respektieren und sie nicht als Ware anzusehen? Diese geschlechtsspezifischen Stereotype haben sich leider kaum geändert. Die sexuelle Gewalt gegenüber Frauen wird aber auch durch die Werbung noch zusätzlich befeuert.

Sexistische Stereotype

Frauen sollen immer sexuell verfügbar sein, zumindest suggerieren das die diversen Party-Flyer, die auch an der Ruhr-Uni verteilt werden. Auf vielen Publikationen sind fast nackte Frauen zu sehen, sie sollen die aufgegeilten und trinkwilligen Männer in die Clubs locken. Die jungen Frauen auf den Flyern und Plakaten – Männer sind interessanterweise fast nie zu sehen – posieren und wollen uns sagen „Du kannst mich jederzeit haben!“ Frauen werden als Stück Ware angeboten, die nur zur sexuellen Befriedigung von Männern existieren. Doch das Prinzip scheint immer noch zu funktionieren. Die paarungswilligen Männer strömen auf die Partys, wie Fliegen zu einem Stück Scheiße. Damit auch noch ein paar Frauen auf die Partys gehen, wird ihnen teilweise ein geringerer oder gar kein Eintritt abverlangt. Die aufgegeilten Männer würden sonst vielleicht alleine rumstehen und deprimiert wieder abziehen. Aus dem weiblichen Körper wird von der Werbeindustrie Kapital geschlagen, wo es nur geht. Dass sie dabei die Menschenwürde verletzen ist ihnen völlig egal, denn das Prinzip geht für sie auf. Neben echten Frauen, werden auch Illustrationen von weiblichen Wesen auf Flyern und Plakaten verwendet, diese fallen dann häufig durch anatomische Unmöglichkeiten auf, wie eine tödlich zu schmale Taille, keine Brustwarzen oder Alienaugen, alles, um die Unterwürfigkeit und sexuelle Verfügbarkeit von Frauen gegenüber Männern noch stärker zu betonen.

Die Kommerzialisierung des Körpers geht weiter

Aber nicht nur Clubs wie das Sam’s, die Evebar, die Matrix oder das Prater werben mit sexistischen Klischees, sondern auch einfache Fachschaften an der Ruhr-Uni. Insbesondere die Wirtschaftswissenschaften fallen immer wieder unangenehm auf. Mit Plastik-Püppchen werben sie für ihre Party in der Zeche. Aber was tatsächlich zu erwarten ist, sind nicht Frauen im Trägerkleidchen deren Dekolleté bis zum Bauchnabel reicht und deren Träger auch schon weit herunter gerutscht ist und auch keine Dame die sich, offensichtlich verursacht durch übermäßigen Alkoholgenuss, versehentlich im Bikini auf die Party in der „Zeche“ verirrt hat. Zu erwarten ist stattdessen eine ganz gewöhnliche Studiparty mit jeder Menge Promotion. Wie kommt also eine Fachschaftsinitative darauf ihre Semestersause mit jenen aalglatten und fast nackten Hochglanz-Püppchen zu bewerben? Handelt es sich bei ihnen etwa um einen Haufen notgeiler, testosterongesteuerter Nachwuchsmachos die hier ihre feuchten Träume ausleben? Man könnte das Ganze unter „ferner liefen“ abtun, oder, wenn man es politisch benennen wollte, als sexistischen Normalzustand.

Reproduktion von Machtverhältnissen

Neben der Werbeindustrie versucht auch das Fernsehen Mädchen auf ihren Körper zu reduzieren. Das beste Beispiel dafür ist das menschenverachtende Format Germany’s Next Topmodel. Sehr dünne und junge Mädchen werden dazu getrieben noch mehr abzunehmen, sich umzustylen und sich tonnenweise Make-up ins Gesicht zu klatschen. Das Motto heißt: „Auch blutjunge, sehr magere Frauen sind nicht perfekt, sondern müssen noch optimiert werden!“ Wie sollen sich dann erst „normale“ Mädchen fühlen. Wie die Uni Bielefeld in einer Studie herausgefunden hat, ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper in den vergangenen zehn Jahren dramatisch gesunken. Über 50 Prozent aller 15jährigen Mädchen empfinden sich mittlerweile als zu dick. Wenn sich nun Frauen mit Diäten quälen, schminken, frisieren und sogar unters Messer legen, damit sie der Männerwelt als attraktiver erscheinen, ziehen die Männer im Beruf meist an ihnen vorbei. Könnte es also sein, dass die permanente Konfrontation mit jenen Männerphantasien wie sie die Werbewelt oder Germany’s Next Topmodel uns präsentieren, tatsächlich wirkmächtig sind und Einfluss nehmen auf unser aller Selbst- und Fremdbild? Man muss nicht Gender-Studies studieren um hier einen Zusammenhang zu sehen und in der Reproduktion des letztlich frauenverachtenden Menschenbildes vieler Partybewerbungen und TV-Formate ein Problem zu sehen.

Love Sex – Hate Sexism

Wir können aber gemeinsam gegen den sexistischen Normalzustand der Gesellschaft und auch an der Ruhr-Uni kämpfen. Das autonome FrauenLesben-Referat, das autonome Schwulenreferat und die Gleichstellungsstellen machen dazu eine fantastische Arbeit. Mit ihnen gemeinsam wollen wir eine Uni schaffen, in der Sexismus keinen Platz hat. Es gibt sogar emanzipatorische Partys auf dem Campus. Die regelmäßigen Partys – auch zum Semesterstart – des Protestplenums stellen sich nicht nur dem Alltagssexismus entgegen, sondern sind auch ohne Eintritt zu besuchen. 2010 und 2011 fand jeweils im Ausländer*innen-Zentrum an der Ruhr-Uni die queersphere statt. Explizit antisexistisch und offen für alle Lebensformen sorgte sie für eine queer-feministische Abwechslung im sexistischen Alltag der RUB. Leider findet diese Party nicht mehr in Bochum statt, seit dem es keinen links-grünen AStA mehr gibt. Nun müssen wir alle zur Schwesterparty – der genderterror – ins AZ Mülheim fahren.

Gemeinsam gegen Sexismus

Zuallererst brauchen wir nun ein abgestimmtes Konzept gegen sexistische Werbung zwischen AStA, Univerwaltung und Akafö. Wenn ihr frauenfeindliche Werbung entdeckt, könnt ihr uns oder den Gleichstellungsstellen das einfach mitteilen, am Besten macht ihr ein Foto davon. Wir versuchen dann etwas dagegen zu unternehmen.