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Archive for the ‘Campus’ Category

Am vergangenen Mittwoch (15. Mai) haben sich der AStA und die Fachschaften zusammengesetzt, um über verschiedene Streitpunkte zu sprechen. Der AStA behindert seit über einem Jahr immer wieder die Arbeit der Fachschaften. Darüber haben wir schon mehrmals berichtet. Die AStA-tragenden Listen NAWI, Jusos, GEWI und Internationale Liste versuchen erneut die Autonomie der FSVK einzuschränken. Auf der Sitzung der Fachschaften am 6. Mai hat der Finanzreferent Christian Volmering (NAWI) angekündigt, dass die Finanzanträge der Fachschaftsräte über ihn laufen sollen und nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren über die FSVK. Ursprünglich sollte dieses neue Verfahren in der FSVK besprochen und später auch abgestimmt werden, Christian Volmering aber gab bekannt, dass er das Verfahren schon anwende.

Die Wut der Fachschaftsrasta Lupe ghgäte

Diese Ankündigung erzeugte sehr viel Unmut und stellte einen Höhepunkt der vorherigen Verfehlungen des AStA dar. Die FSVK-Sitzung am 13. Mai musste deswegen ausfallen, dafür fand am vergangenen Mittwoch ein klärendes Gespräch zwischen allen Beteiligten statt. „Es gab da ein Missverständnis zwischen Christian und mir.“ So startete Tim Köhler (Jusos), AStA-Vorsitzender, in das Gespräch. Generell war sehr oft von Missverständnissen die Rede. Der Finanzreferent soll  die Vorgehensweise falsch verstanden haben. Einen Beschluss des AStAs gab es nicht, sondern nur eine nicht schriftlich festgehaltene Absprache mit den anderen AStA-tragenden Listen. Der neue Antragsweg (für den der Finanzreferent jedoch verantwortlich ist) soll laut dem AStA-Vorsitzenden noch nicht laufen. Angeblich wollen sie damit Bürokratie abbauen. Vor dieser Sitzung war die Stimmung mehr als gereizt.

Maulkorb für Finanzer

Obwohl der AStA-Vorsitzende bei der besagten FSVK-Sitzung nicht anwesend war, übernahm er fast alleine die Verteidigung des AStA. Christian Volmering durfte – wie auch schon auf der Sitzung des Studierendenparlaments einen Tag zuvor – zu den Vorfällen nichts sagen. Nach großem Druck der Fachschaften, „durfte“ er sich jedoch entschuldigen. Obwohl die Aussprache nicht auf Augenhöhe stattfand (Der AStA Stand an der Tafel und die Fachschaften waren das Publikum) war sie im vollen Hörsaal NA02/99 trotzdem sehr lebhaft. Viele Fachschaftsräte konnten den AStA endlich mal mit seinen Verfehlungen konfrontieren. Auch obwohl für Tim Köhler doch das alles nur Missverständnisse waren. Auf viele Fragen ging der AStA auch nicht wirklich ein, häufig war ihre Antwort einfach nur ein Angriff auf die beiden FSVK-Sprecher*innen.

Beschlüsse der Fachschaften sind keine?

Der AStA verstößt regelmäßig gegen Beschlüsse der Fachschaften (Antragswesen, 3. bezahlte FSVK-Stelle, Haushaltsbeschlüsse), aber Tim Köhler hat dafür eine fantasievolle Begründung: Da die FSVK nur ein beratendes Gremium sei, würde sie ja nur ihre Meinung äußern und keine Beschlüsse fassen können. Um das zu untermauern, zitierte er die Haushaltsordnung. Wie sollen sich Fachschaften so ernst genommen fühlen?

Finger weg von den Fachschaften!

In der FSVK-Sitzung nach den Pfingstferien soll die Diskussion zwischen AStA und den Fachschaften fortgeführt werden. Wir als Grüne Hochschulgruppe stehen klar zur Selbstständigkeit der Fachschaften. Aus unserer Sicht muss der AStA endlich aufhören die Arbeit der FSVK zu behindern und die Wünsche der Fachschaften respektieren. Außerdem braucht es kein neues Antragsverfahren, hingegen soll die FSVK ihre seit über einem halben Jahr geforderte dritte bezahlte Stelle bekommen. Wir fordern den AStA nachdrücklich dazu auf, den Fachschaften auf Augenhöhe zu begegnen.

Der Finanzreferent muss zurücktreten

Besonders der AStA-Finanzer Christian Volmering versucht schon seit seiner ersten Amtszeit massiv gegen die Fachschaften zu arbeiten. Er hat bereits mehrmals gegen die Satzung der Studierendenschaft und gegen Beschlüsse der FSVK verstoßen.  Seine Aufgabe scheint nur darin zu bestehen, der FSVK und der Opposition im Studierendenparlament Informationen vorzuenthalten. Deswegen fordern wir die AStA-tragenden Listen und insbesondere die NAWI dazu auf, sich eine*n neue*n Finanzreferent*in zu suchen. Nach über einem Jahr im Amt, ist es Zeit, dass Christian Volmering geht.

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bike-1Wir als Grüne Hochschulgruppe kämpfen schon seit Jahren für eine Fahrradfreundliche Ruhr-Uni. Im Folgenden wollen wir kurz unser Fahrradkonzept vorstellen:

Als Erstes benötigen wir eine gute Kooperation zwischen der Studierendenschaft, der Universitätsverwaltung und der Stadtverwaltung für ein ganzheitliches Konzept zum Fahrradfahren auf dem Campus und zum Campus. Erste Schritte sind da zwar gemacht, aber es passiert noch erheblich zu wenig!

Campusmodernisierung

Im Zuge der Campusmodernisierung, die bereits im vollen Gange ist, muss endlich die Grundlage dafür geschaffen werden, dass Radfahren überall auf dem Campus möglich ist. Derzeit gibt es nur eine Möglichkeit, alle Gebäude mit dem Rad zu erreichen. Und zwar durch das Parkhaus. Die erste Problematik dabei ist, dass es keinen Radweg bis ins Parkhaus von der Unistraße (aus beiden Richtungen) gibt. Im Parkhaus selbst wird es dann lebensgefährlich, neben einer schlechten Beleuchtung machen auch die Steigungen zu schaffen. Dies ist jedoch bisher der einzige Weg. Ansonsten müssen ständig Treppen überwunden werden. Einzig und allein zu den G-Gebäuden kann man über die Ausfahrt Uni-West kommen. Deswegen fordern wir von der Univerwaltung endlich funktionierende Radwege auf dem Campus anzulegen, die die Treppen über ein Rampensystem überwinden. Dazu muss die Verwaltung genügend Geld in die Hand nehmen. Für die Campusmodernisierung wird deutlich über 1.000.000.000 Euro ausgegeben, da sollte das drin sein.

In die Wohnheime

Das Akafö arbeitet derzeit mit dem AStA und der Uni-Verwaltung an einem Konzept, ob dabei die Wohnheime als mögliche Standorte für Leihstationen (über die bisherigen hinaus) vorgesehen sind, wissen wir nicht. Aus unserer Sicht müssen die Wohnheime die Dreh- und Angelpunkte des neuen Konzepts sein. Zusätzlich müssen die Radwege von den Wohnheimen zur Uni erst einmal geschaffen oder deutlich verbessert werden.

In die Stadt

Wir arbeiten gerade mit der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Bochum an einem Konzept, wie man von der Innenstadt besser zur Uni kommt. Die Wegesituation aus Langendreer und Witten steht ebenfalls auf der Agenda. Dabei wären wir sehr an einer Unterstützung der Juso-Hochschulgruppe interessiert, um gemeinsam Druck auf die SPD auszuüben. Derzeit werden die Radwege zwischen dem Hauptbahnhof und der Unistraße, Ecke Oskar-Hoffman-Straße geplant, damit die Wegverbindung endlich vervollständigt wird. Bisher endet der Radweg auf der Unistraße weit vor der Uni, auch das wollen wir endlich beenden!

Radausleihe

Das Ausleihesystem von metropolradruhr ist nicht grundsätzlich schlecht. Jedoch bietet es zu wenig Leistung für die hohen Kosten von 120.000 Euro im Jahr. Deswegen wollen wir den Vertrag mit nextbike/metropolradruhr NICHT verlängern. Mit dem VRR-Ticket kann man schon heute 30 Minuten täglich umsonst mit deren Rädern fahren, auch die Radstationen werden nicht abgerissen, wenn der Vertrag nicht verlängert wird. Immerhin wurden sich ja auch nicht vom Unternehmen, sondern aus Bundesmitteln bezahlt. Also können wir die Fahrräder weiter nutzen, nur eben für 50 Cent mehr pro Fahrt, als jetzt, dafür steigt der Sozialbeitrag aber nicht um 1,50 Euro pro Semester, wodurch das Unternehmen in 10 Jahren von den RUB-Studierenden 1.200.000 Euro bekommt.

Alternative Fahrradwerkstatt

Der AStA möchte mit dem Akafö eine Fahrradwerkstatt schaffen, das begrüßen wir sehr. Wir als Grüne Hochschulgruppe wollen eine Werkstatt schaffen, in der alle Studis ihre Fahrräder hinbringen können, wenn mal was Kleines repariert werden muss. Gegen Materialkosten soll die Reparatur nichts Weiteres kosten. Dafür wollen wir eine Fachkraft einstellen, die auch ordentlich bezahlt wird. Dies würde etwa 30.000 bis 40.000 Euro im Jahr kosten. Unser genaues Konzept für eine alternative Fahrradwerkstatt erarbeiten wir gerade und werden bald ausführlicher darüber berichten.

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Nextbike Station G-ReiheAls Grüne Hochschulgruppe freuen wir uns natürlich sehr, dass auch der AStA sich dem Thema Fahrradfahren angenommen hat und allen Studierenden Verleihfahrräder zur Verfügung stellen möchte. Auch der grün-linke AStA hat bereits vor etwa 1 1/2 Jahren in Verhandlungen mit dem Unternehmen nextbike/metropolradruhr gestanden. Deswegen sind wir im Grunde froh, dass die Arbeit fortgesetzt wurde. Trotzdem haben wir einige Kritikpunkte am derzeitigen Vertrag zwischen dem Unternehmen und der Studierendenschaft.

Gesamtkonzept

Es gibt bisher kein Gesamtkonzept für den Radverkehr auf dem Campus. Die Verwaltung arbeitet zwar daran, aber viel ist noch nicht passiert. Es gibt keine wirkliche Verzahnung zur Stadt, um auch die Radwegesituation zum Campus zu verbessern. Der AStA beschäftigt sich mit dem Thema gar nicht, zumindest äußert er sich dazu nicht.

Monopolstellung

Das Unternehmen nextbike/metropolradruhr verfügt nahezu über eine Monopolstellung im Ruhrgebiet. Natürlich hat das den Vorteil, dass kein anderes Unternehmen mehr Verleihstationen und Räder anbieten kann als dieses. Aber es stärkt eben die weitere Monopolbildung. Darüber hinaus hat der AStA trotz des bisherigen Vertragvolumens von 57.000 Euro und später circa 120.000 Euro im Jahr keine weiteren Angebote eingeholt. Denn es gibt auch noch andere Unternehmen, die Ähnliches anbieten, wie z.B. das System der Deutschen Bahn.

Kosten für die Studierenden

Dies ist unser größter Kritikpunkt. Alle Studis sollen 1,5 Euro pro Semester dafür Zahlen, dass sie 60 Minuten umsonst ein Fahrrad ausleihen dürfen. Jede weitere 30 Minuten kosten dann 50 Cent. Für die etwa 120.000 Euro im Jahr könnte der AStA circa 1200 Fahrräder jedes Jahr kaufen. Das Unternehmen stellt dafür – nach unseren Kenntnissen – 130 Räder zur Verfügung. Wir sind der Meinung, dass dies viel zu teuer ist. Nach dem Abstellen des Fahrrads haften wir dann noch 48 Stunden für eventuelle Schäden, der Eigenanteil liegt bei 75 Euro.

Gewinn

Das Unternehmen macht damit einen großen Gewinn, denn wegen eines Modellprojekts der Bundesregierung, zahlt das Bundesverkehrsministerium auch noch die Leihstationen. Bei Schäden an den Rädern, haftet der oder die Nutzer*in. Wie viele der etwa 130 Fahrräder werden wohl im Jahr wegen Verschleiß ersetzt werden müssen? Aber die 120.000 Euro zahlen die Studierenden dann jedes Jahr! Als wir noch vor 1 1/2 Jahren mit nextbike verhandelt haben, sollte alles noch 30 Cent pro Studierende*n kosten, also nur 12.000 Euro, satt dem Zehnfachen. Wir sind der Meinung, dass der AStA über den Tisch gezogen wurde!

Datenschutz

Nur aufgrund unserer Intervention kann nextbike jetzt nicht einfach die Daten der Nutzer*innen an andere Unternehmen weitergeben. Der AStA hätte eure Daten einfach verschenkt. Des Weiteren kritisieren wir, dass das Unternehmen eine Art SCHUFA-Auskunft über die nutzenden Studis einzuholen. Obwohl es bei der Leihe nur um wenige Euros geht, dass nextbike also Erfahren, ob wir Schulden haben.

Werbung

Ein weiteres Problem besteht darin, dass metropolradruhr an seinen Rädern Werbung anbringt. Auf die Werbung hat die Studierendenschaft jedoch keinen Einfluss. Dies steht deutlich im Vertrag. Wenn wir also bald mit Propaganda von Rüstungsunternehmen oder der Pharmaindustrie rumfahren, hat dies den AStA nicht interessiert. Derzeit wird glücklicherweise nur mit Veltins Fassbrause geworben.

Inkompetenz des AStA

Zusätzlich regt uns die Inkompetenz des NAWI/Juso/IL/GEWI-AStA mächtig auf. Obwohl das Unternehmen erst zu spät geliefert hat, verzichten sie freiwillig auf Strafzahlungen. Außerdem haben sie es bisher kaum Werbung betrieben, obwohl alles schon seit fast einem Monat läuft. Der AStA hat angekündigt ein Werbeunternehmen zu engagieren, um eine Kampagne zu starten. Wie viel das zusätzlich aus Studierendengeldern kostet, wissen wir nicht.

Es lässt sich zusammenfassen, dass der AStA es zwar gut gemeint hat mit einem Fahrradverleihsystem, aber einen schlechten Vertrag zum Nachteil aller Studierenden ausgehandelt hat. Es wird Zeit diesen inkompetenten AStA abzuwählen!

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Fahrrad kostenlos nutzen – so einfach geht es nextbike an der RUB

Seit dem 1. April ist es für alle RUB-Studenten möglich: Eine Stunde kostenlos Fahrradfahren mit dem Leihfahrradsystem von metropolradruhr. Hier informieren wir euch, wie es geht und was zu beachten ist.

Um das Verleihsystem kostenlos nutzen zu können, muss man sich bei nextbike registrieren. Auch wenn Euer Betrag von der verfassten Studierendenschaft schon bezahlt wurden ist, geht ihr hierbei mit dem Unternehmen einen Vertrag ein, der beispielsweise greift, wenn das Fahrrad länger als eine Stunde genutzt wird oder es zur Beschädigungen am Rad kommt. In diesen Fällen müsst ihr zahlen. Bei der Registrierung müsst ihr euren Namen, Adressse, Telefonnummer, RUBemail und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben. Letztere ist immer nötig, auch wenn ihr nur umsonst fahren solltet und dient dem Unternehmen als Sicherheit. In der Vergangenheit mussten noch 9 Euro Fahrguthaben überwiesen werden. Dank unser Intervention ist das nun nicht mehr so.

Die Registrierung in 4 einfachen Schritten:

  1. Untenstehenden Link auf die Homepage von metropolradruhr folgen.
  2. Namen, Adressse, Telefonnummer, RUB- Email und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben und auf den Botton „zahlungspflichtig bestellen“ klicken (keine Angst, der Name ist dumm gewählt, es entstehen keine versteckten Kosten).
  3. Per SMS erhaltet ihr eine 6-stellige PIN, die für den späteren Login benötigt wird.
  4. In eurer RUB-Email Account (bisher leider immer im Spamfilter) solltet ihr eine Nachricht mit einem Freischaltungslink vorfinden. Diesen anklicken. Fertig.

Hier ist der Link zur Registrierung

Fahrrad ausleihen – so geht es

Auch das Ausleihen der Fahrräder ist nicht schwer und dauert nach der ersten Registrierung meist nur noch ca. 30 Sekunden. Prinzipiell stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

  1. Manuell an jeder Ausleistation
  2. Via mobilem Internet (login unter www.nextbike.de ) oder mit App (iPhone oder Android)
  3. Anrufen unter 030 69205046 (dauert am längsten)

Welche Form für Euch die einfachste ist müsst ihr selber entscheiden. Der Ablauf ist immer der gleiche:

  • Ausleihen: Am Standort Fahrrad auswählen und die Radnummer, die entweder am Rahmen oder auf dem Schutzblech steht, je nach Ausleihvariante (s.o.) eingeben; z.B. via mobilem Internet:

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  • Anschließend erhält man entweder via App oder per SMS den 4-stelligen Code für das Zahlenschloss des gewünschten Fahrrades.
  • Die Rückgabe erfolgt auf dem gleichem Weg: Radnummer im Standortterminal, Internet oder App angeben und auf Rückgabe klicken. Bei der Benutzung via Internet/App muss noch zusätzlich der Rückgabestandort eingegeben werden; dieser besteht aus dem Namen oder einer 4-stelligen Ziffer, die am Ausleihort deutlich zu sehen ist.

In eurem persönlichen Kundenkonto könnt ihr jederzeit einsehen, wie viel ihr gefahren seid oder eure persönlichen Daten ändern.

Eine Übersicht über die bestehenden Standorte gibt es hier

Anmerkungen:

Folgende Punkte sollten, wenn ihr einen Vertrag mit nextbike abschließt, von Euch beachtet werden:

  • Nach der Rückgabe haftest Du noch 48 Stunden mit einem Höchstbetrag von 75,- Euro für alle am Fahrrad auftretenden Schäden.
  • Ein mit nextbike in Kooperation stehendes Unternehmen führt eine Bonitätsprüfung (ähnlich wie Schufa) durch. (Anmerkung von nextbike: „Das passiert nur bei Kreditkarte, Studenten müssen erstmal gar keine Zahlungsart ausfüllen (angeben ja – Kreditkartennummer eingeben nein), wird Bankeinzug gewählt erfolgt keine Bonitätsprüfung.“)
  • Mit den erhobenen Daten kann nextbike theoretisch ein Bewegungsprofil von euch erstellen.

Für weiter Interessierte gib’s hier die AGB

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Die Grüne Hochschulgruppe (GHG), die Linke Liste (LiLi) und die Liste Schöner Wohnen in Bochum (SWIB) haben die Berichte über radikalreligiöse und israelfeindliche Äußerungen eines Parlamentariers der „Internationalen Liste“ (IL) geprüft. Die Listen haben keinen Anlass zu der Annahme, dass die in dem Ruhrbarone-Artikel (Klick) veröffentlichten Facebook-Screenshots nicht der Wahrheit entsprechen.

„Wir sind entsetzt und wütend über die Meinungen dieses IL-Mitglieds und übernehmen die Verantwortung, indem wir entschlossene Konsequenzen ziehen – auch wenn die betreffende Person niemals Referent des AStA war oder für ihn gearbeitet hat“, sagt Laura Schlegel, Vorsitzende des AStA und Mitglied der GHG. „Inzwischen wissen wir, dass diese Person in den letzten Wochen eine zunehmend einflussreiche Position innerhalb der IL eingenommen hat. Diese Gruppe muss jetzt Stellung beziehen, inwiefern sie den geäußerten Antisemitismus, Sexismus, die Verharmlosung des Holocausts und vieles mehr mitträgt,“ so Laura Schlegel weiter. Die Arbeit des AStA basiert auf dem gemeinsam erarbeiteten Koalitionsvertrag, dem auch jene ReferentInnen zugestimmt haben, die sich nun zur IL zählen. Dieser Vertrag regelt die Grundlagen der Zusammenarbeit, zu denen auch das Bekenntnis zu einer säkularen Studierendenvertretung zählt. „Wir sind davon ausgegangen, dass sich alle an die Vereinbarungen halten. Wir haben unseren KollegInnen nicht hinterher spioniert, eine detaillierte Gesinnungsprüfung gibt es bei uns nicht“, fügt Laura Schlegel hinzu. Allerdings müsse die „Internationale Liste“ nun Farbe bekennen.

Forderungen an die ehemals grünen AStA-ReferentInnen:

Der AStA-Koalitionsvertrag besteht zwischen den Listen GHG, LiLi und SWIB. Allerdings sind im derzeitigen Übergangs-AStA auch Personen vertreten, die ursprünglich als KandidatInnen der Grünen Hochschulgruppe gewählt worden sind, sich inzwischen aber als Mitglieder der „Internationalen Liste“ verstehen. In Anbetracht der nicht akzeptablen Äußerungen fordern die AStA-tragenden Listen umgehende und ausdrückliche Aufklärung darüber, wie die anderen Mitglieder der IL zu den Positivbezügen ihres Mitglieds auf den radikalislamischen iranischen religiösen Führer Seyyed Ali Khamene’i, den irakischen Milizenchef Muqtada as-Sadr und den Gründer der islamistischen Muslimbruderschaft stehen. Wir fordern darüber hinaus, dass die Mitglieder der „Internationalen Liste“ ausdrücklich erklären, was sie von den anti-israelischen Aktivitäten ihres Mitglieds halten. Wir fordern weiterhin, dass die anderen Mitglieder der IL ihren Parlamentarier zum Rücktritt aus dem Studierendenparlament auffordern und eine weitere formelle oder informelle Zusammenarbeit mit ihm ausdrücklich ausschließen.

Eine klare inhaltliche wie personelle Distanzierung in diesen Fragen ist zentral, wenn die ehemals grünen AStA-Mitglieder bis zur Bildung einer neuen Koalition weiter in der Studierendenvertretung bleiben wollen. Darüber hinaus erwarten wir, dass sich sämtliche Mitglieder der IL, die im aktuell amtierenden AStA vertreten sind, zum gültigen Koalitionsvertrag bekennen. Für diese Reaktionen räumen wir der IL bis zum kommenden Mittwoch den 7. März um 11 Uhr Zeit ein. Wenn diese Forderungen innerhalb der Frist nicht erfüllt werden sollten, betrachten GHG, LiLi und SWIB eine weitere Zusammenarbeit mit den ehemals grünen AStA-ReferentInnen auch in der Übergangszeit bis zur Bildung einer neuen AStA-Koalition als ausgeschlossen.

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Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) gewinnt die Wahl zum Studierendenparlament (StuPa) an der Ruhr-Uni und stellt erstmals 9 Sitze (+1) im Parlament. Rund 25 Prozent der Wähler*innen gaben ihre Stimme der GHG. „Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis und hochmotiviert, ein weiteres Jahr tolle Arbeit für die Studierenden zu leisten“, berichtet GHG-Sprecherin Helena Patané. Nur wenige Stimmen hinter der GHG landete die aktuelle Koalitionspartnerin Linke Liste, die ebenfalls neun Abgeordnete (+3) im neuen Parlament stellt. Aus Reihen der Opposition konnte die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NaWi) überzeugen und erhält 7 Sitze (+1).

Großer Wahlverlierer war die CDU-nahe Hochschulgruppe RCDS. Der christdemokratische Nachwuchs, 2007 noch mit fünf Sitzen an der AStA-Koalition beteiligt, erhielt nur noch einen Sitz (-2).

Besonders negativ war dagegen in diesem Jahr die Wahlbeteiligung. Nur zwölf Prozent der Studierenden beteiligten sich an der Wahl. „Es ist erschreckend, dass eine große Mehrheit kein Interesse an studentischer Mitbestimmung hat“, meint Helena Patané. „Das ist eine wichtige Baustelle. Gerade in Zeiten immer dichterer Stundenpläne und strenger Studienordnungen.“

Das Ergebnis im Überblick:

Junge Liberale: 1 Sitz (+/-0)
Schöner Wohnen in Bochum (SWIB): 2 Sitze (+/-0)
RUB-Piraten: 1 Sitz (+/-0)
Ring Christlich-Demokratischer Studenten: 1 Sitz (-2)
Liste der Geisteswissenschaften (GeWi): 1 Sitz (+/-0)
Juso Hochschulgruppe: 4 Sitze (+/-0)
Grüne Hochschulgruppe: 9 Sitze (+1)
Linke Liste: 9 Sitze (+3)
Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NaWi): 7 Sitze (+1)

Die alternative liste (2011 mit 2 Personen im StuPa vertreten) sowie die Liste „Der schwarze Ritter ist unbesiegbar“ (1 Sitz) traten 2012 nicht mehr an.

Das genaue Ergebnis findet Ihr in Kürze hier.

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Bis Juni 2011 ratifizierten zahlreiche Staaten – darunter auch Deutschland – die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Kurz gefasst besagt diese, dass alle Menschenrechte auch für Menschen mit Behinderung gelten und bestehende Hürden abgebaut werden müssen. Bereits 2010 beschloss das Deutsche Studentenwerk einen Umsetzungsplan für die Hochschulen. Was ist seitdem passiert? Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) gehört deutschlandweit zu den Vorreitern im Bereich der Behindertenberatung, barrierefreier Einrichtungen und Wohnheimplätze für Studierende mit Behinderung. Doch darüber hinaus sieht es düster aus, wenn es um Barrierefreiheit und Inklusion an der Ruhr-Uni geht. Der Campus ist ein Hindernisparkur für Rollstuhlfahrer*innen, die zahlreichen defekten Platten eine gefährliche Stolperfalle für Sehbehinderte. Arbeitsräume oder -plätze für behinderte Studierende werden ausschließlich vom AKAFÖ im Studierendenhaus gestellt. Keine einzige Fakultät verfügt über technische Hilfen für motorisch eingeschränkte, seh- oder hörbehinderte Studis.

Campusmodernisierung als Chance?

Die Campusmodernisierung ist eine einmalige Chance, die Bedingungen massiv zu verbessern. Beim Gebäude ID sind bereits gute Ansätze zu erkennen, aufgrund der fehlenden Kommunikation zwischen der Bauabteilung der Uni und der Behindertenvertretung passierten jedoch zahlreiche unnötige Fehler, die vielen Studierenden das Leben schwer machen. So sind ausgewiesene und ggf. lebenswichtige Rettungswege nicht rollstuhlgerecht. Hier muss die Verwaltung beim weiteren Aus- und Umbau der Uni umsteuern, um eine Uni für alle auch baulich möglich zu machen.

Ein barrierefreier Campus allein reicht nicht aus!

Doch ein barrierefreier Campus ist lediglich eine wichtige Grundvoraussetzung. Noch wichtiger sind die Studienstrukturen selbst. Die verschulten Strukturen, die seit der Bologna- Reform Alltag an der RUB sind, sind besonders für Menschen, die eine intensive medizinische und/oder pflegerische Betreuung benötigen, eine krasse Belastung (siehe das Interview mit Harry Baus). Daher fordern wir die vollständige Abschaffung der Anwesenheitspflichten sowie eine größere Flexibilisierung des Studiums! Denn wer selbstbestimmt leben möchte, möchte auch selbstbestimmt studieren!

Noch bis Freitag finden an der Ruhr-Uni die Wahlen zum Studierendenparlament statt. Wenn Du Dir eine Studierendenvertretung wünschst, die sich für eine barrierefreie Uni und die Inklusion behinderter Studierender einsetzt, dann gib Deine Stimme der Grünen Hochschulgruppe.

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