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Archive for the ‘Nicht kategorisiert’ Category

Hallo ihr Lieben,

 

wir sind umgezogen! Zur Zeit findet ihr uns unter dieser Adresse:

 

www.ghg-bochum.de

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bike-1Wir als Grüne Hochschulgruppe kämpfen schon seit Jahren für eine Fahrradfreundliche Ruhr-Uni. Im Folgenden wollen wir kurz unser Fahrradkonzept vorstellen:

Als Erstes benötigen wir eine gute Kooperation zwischen der Studierendenschaft, der Universitätsverwaltung und der Stadtverwaltung für ein ganzheitliches Konzept zum Fahrradfahren auf dem Campus und zum Campus. Erste Schritte sind da zwar gemacht, aber es passiert noch erheblich zu wenig!

Campusmodernisierung

Im Zuge der Campusmodernisierung, die bereits im vollen Gange ist, muss endlich die Grundlage dafür geschaffen werden, dass Radfahren überall auf dem Campus möglich ist. Derzeit gibt es nur eine Möglichkeit, alle Gebäude mit dem Rad zu erreichen. Und zwar durch das Parkhaus. Die erste Problematik dabei ist, dass es keinen Radweg bis ins Parkhaus von der Unistraße (aus beiden Richtungen) gibt. Im Parkhaus selbst wird es dann lebensgefährlich, neben einer schlechten Beleuchtung machen auch die Steigungen zu schaffen. Dies ist jedoch bisher der einzige Weg. Ansonsten müssen ständig Treppen überwunden werden. Einzig und allein zu den G-Gebäuden kann man über die Ausfahrt Uni-West kommen. Deswegen fordern wir von der Univerwaltung endlich funktionierende Radwege auf dem Campus anzulegen, die die Treppen über ein Rampensystem überwinden. Dazu muss die Verwaltung genügend Geld in die Hand nehmen. Für die Campusmodernisierung wird deutlich über 1.000.000.000 Euro ausgegeben, da sollte das drin sein.

In die Wohnheime

Das Akafö arbeitet derzeit mit dem AStA und der Uni-Verwaltung an einem Konzept, ob dabei die Wohnheime als mögliche Standorte für Leihstationen (über die bisherigen hinaus) vorgesehen sind, wissen wir nicht. Aus unserer Sicht müssen die Wohnheime die Dreh- und Angelpunkte des neuen Konzepts sein. Zusätzlich müssen die Radwege von den Wohnheimen zur Uni erst einmal geschaffen oder deutlich verbessert werden.

In die Stadt

Wir arbeiten gerade mit der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Bochum an einem Konzept, wie man von der Innenstadt besser zur Uni kommt. Die Wegesituation aus Langendreer und Witten steht ebenfalls auf der Agenda. Dabei wären wir sehr an einer Unterstützung der Juso-Hochschulgruppe interessiert, um gemeinsam Druck auf die SPD auszuüben. Derzeit werden die Radwege zwischen dem Hauptbahnhof und der Unistraße, Ecke Oskar-Hoffman-Straße geplant, damit die Wegverbindung endlich vervollständigt wird. Bisher endet der Radweg auf der Unistraße weit vor der Uni, auch das wollen wir endlich beenden!

Radausleihe

Das Ausleihesystem von metropolradruhr ist nicht grundsätzlich schlecht. Jedoch bietet es zu wenig Leistung für die hohen Kosten von 120.000 Euro im Jahr. Deswegen wollen wir den Vertrag mit nextbike/metropolradruhr NICHT verlängern. Mit dem VRR-Ticket kann man schon heute 30 Minuten täglich umsonst mit deren Rädern fahren, auch die Radstationen werden nicht abgerissen, wenn der Vertrag nicht verlängert wird. Immerhin wurden sich ja auch nicht vom Unternehmen, sondern aus Bundesmitteln bezahlt. Also können wir die Fahrräder weiter nutzen, nur eben für 50 Cent mehr pro Fahrt, als jetzt, dafür steigt der Sozialbeitrag aber nicht um 1,50 Euro pro Semester, wodurch das Unternehmen in 10 Jahren von den RUB-Studierenden 1.200.000 Euro bekommt.

Alternative Fahrradwerkstatt

Der AStA möchte mit dem Akafö eine Fahrradwerkstatt schaffen, das begrüßen wir sehr. Wir als Grüne Hochschulgruppe wollen eine Werkstatt schaffen, in der alle Studis ihre Fahrräder hinbringen können, wenn mal was Kleines repariert werden muss. Gegen Materialkosten soll die Reparatur nichts Weiteres kosten. Dafür wollen wir eine Fachkraft einstellen, die auch ordentlich bezahlt wird. Dies würde etwa 30.000 bis 40.000 Euro im Jahr kosten. Unser genaues Konzept für eine alternative Fahrradwerkstatt erarbeiten wir gerade und werden bald ausführlicher darüber berichten.

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GC Mania SEXSISTISCH

Die Fachschaftsinitiative Wirtschaftswissenschaft setzt auch auf das Prinzip Sex Sells, hier die Homepage ihrer GC Mania von 2012.

matrix SEXSISTISCH

Dies ist ein typisch kommerzieller Flyer für eine Party in der Matrix, wie gewohnt sehr sexistisch.

Die aktuelle bsz fällt mal durch einen positiven Artikel auf. Einen Artikel über Sexismus, auch an der Ruhr-Uni. Uns regt der Sexismus an der RUB ebenfalls auf, deswegen wollen wir uns nun der sexistischen Werbung auf dem Campus widmen.

Zu Beginn des Semesters fallen sie wieder besonders ins Auge, die Flyer und Plakate für diverse Partys. Fachschaften werben für Partys, aber noch mehr kommerzielle Anbieter*innen wollen die neuen Studierenden in ihre Clubs holen. Mit günstigen Preisen und meist leicht bekleideten Frauen locken sie das frische Publikum. Das Prinzip Sex sells funktioniert auch an der RUB!

Wie auch die bsz feststellt hat eine RUB-Studie herausgefunden, dass fast 55 Prozent aller Studentinnen während ihres Studiums sexueller Belästigung ausgesetzt sind und 3,3 Prozent sogar sexueller Gewalt. Viele Jungs werden immer noch dazu erzogen, sich zu nehmen, was sie wollen und Mädchen dazu nett und duldsam zu sein. Sexuelle Gewalt gilt aber weiterhin als Problem der Frauen und nicht der Männer. Ihnen wird geraten, sich nicht so sexy anzuziehen oder alleine durch dunkle Gassen zu gehen. Wann bringt endlich jemand allen Männern bei, Frauen zu respektieren und sie nicht als Ware anzusehen? Diese geschlechtsspezifischen Stereotype haben sich leider kaum geändert. Die sexuelle Gewalt gegenüber Frauen wird aber auch durch die Werbung noch zusätzlich befeuert.

Sexistische Stereotype

Frauen sollen immer sexuell verfügbar sein, zumindest suggerieren das die diversen Party-Flyer, die auch an der Ruhr-Uni verteilt werden. Auf vielen Publikationen sind fast nackte Frauen zu sehen, sie sollen die aufgegeilten und trinkwilligen Männer in die Clubs locken. Die jungen Frauen auf den Flyern und Plakaten – Männer sind interessanterweise fast nie zu sehen – posieren und wollen uns sagen „Du kannst mich jederzeit haben!“ Frauen werden als Stück Ware angeboten, die nur zur sexuellen Befriedigung von Männern existieren. Doch das Prinzip scheint immer noch zu funktionieren. Die paarungswilligen Männer strömen auf die Partys, wie Fliegen zu einem Stück Scheiße. Damit auch noch ein paar Frauen auf die Partys gehen, wird ihnen teilweise ein geringerer oder gar kein Eintritt abverlangt. Die aufgegeilten Männer würden sonst vielleicht alleine rumstehen und deprimiert wieder abziehen. Aus dem weiblichen Körper wird von der Werbeindustrie Kapital geschlagen, wo es nur geht. Dass sie dabei die Menschenwürde verletzen ist ihnen völlig egal, denn das Prinzip geht für sie auf. Neben echten Frauen, werden auch Illustrationen von weiblichen Wesen auf Flyern und Plakaten verwendet, diese fallen dann häufig durch anatomische Unmöglichkeiten auf, wie eine tödlich zu schmale Taille, keine Brustwarzen oder Alienaugen, alles, um die Unterwürfigkeit und sexuelle Verfügbarkeit von Frauen gegenüber Männern noch stärker zu betonen.

Die Kommerzialisierung des Körpers geht weiter

Aber nicht nur Clubs wie das Sam’s, die Evebar, die Matrix oder das Prater werben mit sexistischen Klischees, sondern auch einfache Fachschaften an der Ruhr-Uni. Insbesondere die Wirtschaftswissenschaften fallen immer wieder unangenehm auf. Mit Plastik-Püppchen werben sie für ihre Party in der Zeche. Aber was tatsächlich zu erwarten ist, sind nicht Frauen im Trägerkleidchen deren Dekolleté bis zum Bauchnabel reicht und deren Träger auch schon weit herunter gerutscht ist und auch keine Dame die sich, offensichtlich verursacht durch übermäßigen Alkoholgenuss, versehentlich im Bikini auf die Party in der „Zeche“ verirrt hat. Zu erwarten ist stattdessen eine ganz gewöhnliche Studiparty mit jeder Menge Promotion. Wie kommt also eine Fachschaftsinitative darauf ihre Semestersause mit jenen aalglatten und fast nackten Hochglanz-Püppchen zu bewerben? Handelt es sich bei ihnen etwa um einen Haufen notgeiler, testosterongesteuerter Nachwuchsmachos die hier ihre feuchten Träume ausleben? Man könnte das Ganze unter „ferner liefen“ abtun, oder, wenn man es politisch benennen wollte, als sexistischen Normalzustand.

Reproduktion von Machtverhältnissen

Neben der Werbeindustrie versucht auch das Fernsehen Mädchen auf ihren Körper zu reduzieren. Das beste Beispiel dafür ist das menschenverachtende Format Germany’s Next Topmodel. Sehr dünne und junge Mädchen werden dazu getrieben noch mehr abzunehmen, sich umzustylen und sich tonnenweise Make-up ins Gesicht zu klatschen. Das Motto heißt: „Auch blutjunge, sehr magere Frauen sind nicht perfekt, sondern müssen noch optimiert werden!“ Wie sollen sich dann erst „normale“ Mädchen fühlen. Wie die Uni Bielefeld in einer Studie herausgefunden hat, ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper in den vergangenen zehn Jahren dramatisch gesunken. Über 50 Prozent aller 15jährigen Mädchen empfinden sich mittlerweile als zu dick. Wenn sich nun Frauen mit Diäten quälen, schminken, frisieren und sogar unters Messer legen, damit sie der Männerwelt als attraktiver erscheinen, ziehen die Männer im Beruf meist an ihnen vorbei. Könnte es also sein, dass die permanente Konfrontation mit jenen Männerphantasien wie sie die Werbewelt oder Germany’s Next Topmodel uns präsentieren, tatsächlich wirkmächtig sind und Einfluss nehmen auf unser aller Selbst- und Fremdbild? Man muss nicht Gender-Studies studieren um hier einen Zusammenhang zu sehen und in der Reproduktion des letztlich frauenverachtenden Menschenbildes vieler Partybewerbungen und TV-Formate ein Problem zu sehen.

Love Sex – Hate Sexism

Wir können aber gemeinsam gegen den sexistischen Normalzustand der Gesellschaft und auch an der Ruhr-Uni kämpfen. Das autonome FrauenLesben-Referat, das autonome Schwulenreferat und die Gleichstellungsstellen machen dazu eine fantastische Arbeit. Mit ihnen gemeinsam wollen wir eine Uni schaffen, in der Sexismus keinen Platz hat. Es gibt sogar emanzipatorische Partys auf dem Campus. Die regelmäßigen Partys – auch zum Semesterstart – des Protestplenums stellen sich nicht nur dem Alltagssexismus entgegen, sondern sind auch ohne Eintritt zu besuchen. 2010 und 2011 fand jeweils im Ausländer*innen-Zentrum an der Ruhr-Uni die queersphere statt. Explizit antisexistisch und offen für alle Lebensformen sorgte sie für eine queer-feministische Abwechslung im sexistischen Alltag der RUB. Leider findet diese Party nicht mehr in Bochum statt, seit dem es keinen links-grünen AStA mehr gibt. Nun müssen wir alle zur Schwesterparty – der genderterror – ins AZ Mülheim fahren.

Gemeinsam gegen Sexismus

Zuallererst brauchen wir nun ein abgestimmtes Konzept gegen sexistische Werbung zwischen AStA, Univerwaltung und Akafö. Wenn ihr frauenfeindliche Werbung entdeckt, könnt ihr uns oder den Gleichstellungsstellen das einfach mitteilen, am Besten macht ihr ein Foto davon. Wir versuchen dann etwas dagegen zu unternehmen.

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Weniger Arbeit, mehr Geld

Nachdem der neue AStA gewählt wurde, hat sich das Studierendenparlament im März einen Haushalt für das laufende Jahr gegeben. Es gibt viele Veränderungen gegenüber den vergangenen Jahren. Gegen die Stimmen der Opposition genehmigten sich die AStA-tragenden Listen NAWI, Jusos, Internationale Liste und GEWI erhebliche Gehaltssteigerungen, außerdem lagerten sie einen Teil ihrer Arbeit aus.

Über 15 Millionen Euro umfasst mittlerweile der Haushalt der Bochumer Studierendenschaft. Ein Großteil davon besteht jedoch aus dem Semesterticket, mit dem wir alle in ganz NRW den ÖPNV nutzen können. Besonders heikel in diesem Jahr ist, dass sich der neue AStA-Vorsitzende Tim Köhler (Jusos) und der alte und neue Finanzreferent Christian Volmering (NAWI) eine Gehaltserhöhung von 30 Prozent genehmigen. Ohne vorherige Debatte im Parlament und ohne Absprache mit der Opposition. Das ist unserer Ansicht nach ein Unding, denn so entdeckten wir diesen diskussionswürdigen Punkt erst im Haushaltsentwurf. Eine von uns angebotene abgemilderte Erhöhung (um 10%) wurde abgelehnt.

Selbstbedienung?

Auch die weiteren AStA-Referent*innen bekommen erheblich mehr Geld. Insgesamt erhöhen sich die Ausgaben der AStA-Mitglieder in diesem Jahr um circa 14.000 Euro. Auch das lehnte die gesamte Opposition im Studierendenparlament ab. Diese erheblichen Erhöhungen wiegen umso schwerer, da der AStA angekündigt hat, einen Teil der Aufgaben, die bisher von AStA-Referent*innen übernommen wurden, auszulagern. Über 20.000 Euro sollen zusätzlich für sogenannte Honorarstellen ausgegeben werden. Sie werden ausgeschrieben und könnten auch mit AStA-nahen Leuten besetzt werden. Ob dadurch der AStA mehr Arbeit in anderen Bereichen leisten wird, wie er verspricht, werden wir wohl erst am Ende der Legislaturperiode wissen.

Gegen die Fachschaften

Gleichzeitig verweigerten die AStA-tragenden Listen der Fachschaftsvertreter*innen-Konferenz (FSVK) eine dritte bezahlte Stelle zu finanzieren (bisher haben sich drei Personen zwei Stellen geteilt). Obwohl die Fachschaften dies mehrmals beschlossen haben und im Herbst vergangenen Jahres beim AStA beantragt haben, soll diese Stelle aus Sicht des AStA unnötig sein. Darüber hinaus will der AStA ihnen auch Aufgaben entziehen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Koalition die AStA-kritische Haltung der FSVK abstrafen will. Die GHG fordert den AStA auf, endlich die Autonomie der Fachschaften anzuerkennen und nicht weiter zu hintertreiben!

Ökologie adé

Ganz nebenbei mussten wir auch noch erfahren, dass der AStA sein eigenständiges Ökologiereferat abgeschafft hat. Selbst ASten mit RCDS-Beteiligung verfügten immer über so ein Referat. Dazu passt, dass dieses Jahr der RUB-Motorsport finanziert werden soll. Eine quasi professionelle Studierendengruppe baut einen Rennwagen und entwickelt ein Vermarktungskonzept. Dafür erhalten die Studis – unter anderem von Rüstungsunternehmen – mehrere zehntausend Euro in Form von Bauteilen. Dafür will die Bochumer Studierendenschaft nun zusätzlich Geld ausgeben. Im Gegenzug ist für das Protestplenum der RUB, dass maßgeblich die Studierendenproteste in den vergangenen Jahren organisiert und durchgeführt hat, kein Geld eingeplant worden. Die Prioritäten des AStAs der Mitte, wie es der ehemalige AStA-Vorsitzende und heutige Sprecher des Studierendenparlaments, Dirk Loose, sagte, liegen wohl woanders.

Investieren ohne Konzept

Der Haushalt der Studierendenschaft ist laut den Landesverordnungen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet. Das kann natürlich weit ausgelegt werden. Die nun von den AStA-tragenden Listen beschlossenen Investitionen in die AStA-Druckbetriebe widersprechen dem jedoch diametral. Sowohl in der Druckerei, als auch im Copyshop sollen weitere Geräte angeschafft werden, obwohl die bisherigen Drucker bei weitem nicht ausgelastet sind. Der Haushalt – den wir abgelehnt haben – plant sogar mit erheblich höheren Verlusten als bisher. Im vergangenen Jahr sollten die Betriebe 85.000 Euro Verlust machen, was noch zu verkraften wäre. Jetzt ist ein Verlust von 214.000 € geplant. Ein wirkliches Gesamtkonzept für die Betriebe scheint der AStA jedoch nicht zu haben.

Vorgetäuschte Transparenz

Eines der Lieblingsworte des AStA ist Transparenz. Sie wollen alles offenlegen. Jedoch machen sie häufig das Gegenteil davon. Sie verweigern seit Monaten der FSVK die Einsicht in verschiedene Unterlagen. Besonders eklatant ist, dass sie auch dem Haushaltsausschuss keine Einsicht in den Bericht des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) geben, obwohl der AStA einen Teil seiner haushaltsrelevanten Entscheidungen darauf bezieht. Er begründet das mit dem Urheberrecht. Vollmundig hatte der AStA vor einem Jahr angekündigt, alle Protokolle seiner Sitzungen zu veröffentlichen, das meiste davon fehlt bis heute.
Im Initiativenbereich wollten sie mehr Transparenz zeigen. Es gibt zwar jetzt einzelne Töpfe für unterschiedliche Initiativen. Jedoch sind sie untereinander deckungsfähig. Das heißt, dass auch alles aus dem einen in einen anderen Topf verschoben werden kann. Noch schlimmer, der ganze Unterpunkt Initiativen ist sogar mit dem Unterpunkt Veranstaltungen deckungsfähig. Wie viel Geld wohin fließt wird dann erst in einem Jahr ersichtlich sein.

Deutschkurse ohne Zuschuss?

Um ein Studium in Deutschland aufzunehmen, muss man als nicht-deutsche*r Staatsbürger*in einen Deutschkurs absolvieren. Bisher hat der AStA dies in Bochum mit 28.000 gefördert. Diese Förderung wird vollständig eingestellt. Der AStA-Finanzreferent begründet dies mit dem Bericht des RPA, den sie selbst erbeten haben. Wir als GHG haben bereits im vergangenen Herbst darauf hingewiesen, dass so ein Bericht nicht bindend ist. Außerdem haben wir den AStA aufgefordert im Wissenschaftsministerium diesbezüglich anzurufen. Ein weiterer Vorschlag unsererseits war, eine Kooperation mit dem AKAFÖ einzugehen, um die Deutschkurse zu erhalten. Nichts davon ist bis heute passiert. Die Jusos im Studierendenparlament sagten lapidar „Wir haben uns mit dem Thema noch nicht beschäftigt.“ NAWI, Jusos, GEWI und Internationale Liste schaden den zukünftigen ausländischen Studierenden und haben nicht einmal einen einzigen Anruf getätigt, um das abzuwenden. Ein echter Skandal. Wir werden alles dafür tun, damit dieser Missstand so schnell wie möglich wieder behoben wird. Dafür werden wir weiter Druck auf diesen AStA ausüben.

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Auch in diesem Jahr wurde wieder am Rosenmontag in Bochum Wattenscheid und Höntrop das traditionelle Gänsereiten veranstaltet.

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Jedem Jecken und Narren sei es frei gestellt seine eigene Meinung über die sogenannte fünfte Jahreszeit, den Karneval, zu haben und diese in ausgelassener Weise zu zelebrieren (oder auch nicht). Doch was in Bochum jedes Jahr am Rosenmontag geschieht, finden nach wie vor viele Menschen sehr merkwürdig bis unfassbar: Seit mehreren Jahrhunderten gibt es die ursprünglich vom Militär kommende Tradition des Gänsereitens. Dabei müssen Reiter einer kopfüber hängenden und zuvor getötete Gans im Galopp den Kopf abreißen. Derjenige, der es schafft, ist der „Gänsereiterkönig„.

Aufgrund von starken Protesten wurde seit 2006 in den Kinder- und Jugendwettkämpfen keine echte Gans, sondern nur noch eine Atrappe verwendet.

Gewalt und Gewaltverharmlosung gegenüber Tieren kann zu einer Habituierung (Gewöhnung) führen und schnell in den Alltag übertragen werden. Die Grüne Hochschulgruppe kritisiert daher diese blutige Tradition und findet, dass diese nicht mehr zeitgemäß ist und abgeschafft gehört.

Wir unterstützen das Bündnis gegen Bochumer Gänsereiten bei seinem Aufruf zum friedliche Protest im Vorfeld der Verwanstaltung (Mo., 11.2.2013, 13:00 vor der Gänsereiterhalle, Wattenscheider Hellweg 272).

Dass es auch möglich ist, unblutig Spaß zu haben, zu feiern und Traditionen zu pflegen zeigt sich in den Nachbarstädten Dortmund und Essen. Dort findet das Gänsereiten seit 2003 bzw. 2005 nur noch mit Gänseatrappen statt.

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