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Archive for the ‘Verkehr’ Category

Nextbike Station G-ReiheAls Grüne Hochschulgruppe freuen wir uns natürlich sehr, dass auch der AStA sich dem Thema Fahrradfahren angenommen hat und allen Studierenden Verleihfahrräder zur Verfügung stellen möchte. Auch der grün-linke AStA hat bereits vor etwa 1 1/2 Jahren in Verhandlungen mit dem Unternehmen nextbike/metropolradruhr gestanden. Deswegen sind wir im Grunde froh, dass die Arbeit fortgesetzt wurde. Trotzdem haben wir einige Kritikpunkte am derzeitigen Vertrag zwischen dem Unternehmen und der Studierendenschaft.

Gesamtkonzept

Es gibt bisher kein Gesamtkonzept für den Radverkehr auf dem Campus. Die Verwaltung arbeitet zwar daran, aber viel ist noch nicht passiert. Es gibt keine wirkliche Verzahnung zur Stadt, um auch die Radwegesituation zum Campus zu verbessern. Der AStA beschäftigt sich mit dem Thema gar nicht, zumindest äußert er sich dazu nicht.

Monopolstellung

Das Unternehmen nextbike/metropolradruhr verfügt nahezu über eine Monopolstellung im Ruhrgebiet. Natürlich hat das den Vorteil, dass kein anderes Unternehmen mehr Verleihstationen und Räder anbieten kann als dieses. Aber es stärkt eben die weitere Monopolbildung. Darüber hinaus hat der AStA trotz des bisherigen Vertragvolumens von 57.000 Euro und später circa 120.000 Euro im Jahr keine weiteren Angebote eingeholt. Denn es gibt auch noch andere Unternehmen, die Ähnliches anbieten, wie z.B. das System der Deutschen Bahn.

Kosten für die Studierenden

Dies ist unser größter Kritikpunkt. Alle Studis sollen 1,5 Euro pro Semester dafür Zahlen, dass sie 60 Minuten umsonst ein Fahrrad ausleihen dürfen. Jede weitere 30 Minuten kosten dann 50 Cent. Für die etwa 120.000 Euro im Jahr könnte der AStA circa 1200 Fahrräder jedes Jahr kaufen. Das Unternehmen stellt dafür – nach unseren Kenntnissen – 130 Räder zur Verfügung. Wir sind der Meinung, dass dies viel zu teuer ist. Nach dem Abstellen des Fahrrads haften wir dann noch 48 Stunden für eventuelle Schäden, der Eigenanteil liegt bei 75 Euro.

Gewinn

Das Unternehmen macht damit einen großen Gewinn, denn wegen eines Modellprojekts der Bundesregierung, zahlt das Bundesverkehrsministerium auch noch die Leihstationen. Bei Schäden an den Rädern, haftet der oder die Nutzer*in. Wie viele der etwa 130 Fahrräder werden wohl im Jahr wegen Verschleiß ersetzt werden müssen? Aber die 120.000 Euro zahlen die Studierenden dann jedes Jahr! Als wir noch vor 1 1/2 Jahren mit nextbike verhandelt haben, sollte alles noch 30 Cent pro Studierende*n kosten, also nur 12.000 Euro, satt dem Zehnfachen. Wir sind der Meinung, dass der AStA über den Tisch gezogen wurde!

Datenschutz

Nur aufgrund unserer Intervention kann nextbike jetzt nicht einfach die Daten der Nutzer*innen an andere Unternehmen weitergeben. Der AStA hätte eure Daten einfach verschenkt. Des Weiteren kritisieren wir, dass das Unternehmen eine Art SCHUFA-Auskunft über die nutzenden Studis einzuholen. Obwohl es bei der Leihe nur um wenige Euros geht, dass nextbike also Erfahren, ob wir Schulden haben.

Werbung

Ein weiteres Problem besteht darin, dass metropolradruhr an seinen Rädern Werbung anbringt. Auf die Werbung hat die Studierendenschaft jedoch keinen Einfluss. Dies steht deutlich im Vertrag. Wenn wir also bald mit Propaganda von Rüstungsunternehmen oder der Pharmaindustrie rumfahren, hat dies den AStA nicht interessiert. Derzeit wird glücklicherweise nur mit Veltins Fassbrause geworben.

Inkompetenz des AStA

Zusätzlich regt uns die Inkompetenz des NAWI/Juso/IL/GEWI-AStA mächtig auf. Obwohl das Unternehmen erst zu spät geliefert hat, verzichten sie freiwillig auf Strafzahlungen. Außerdem haben sie es bisher kaum Werbung betrieben, obwohl alles schon seit fast einem Monat läuft. Der AStA hat angekündigt ein Werbeunternehmen zu engagieren, um eine Kampagne zu starten. Wie viel das zusätzlich aus Studierendengeldern kostet, wissen wir nicht.

Es lässt sich zusammenfassen, dass der AStA es zwar gut gemeint hat mit einem Fahrradverleihsystem, aber einen schlechten Vertrag zum Nachteil aller Studierenden ausgehandelt hat. Es wird Zeit diesen inkompetenten AStA abzuwählen!

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Fahrrad kostenlos nutzen – so einfach geht es nextbike an der RUB

Seit dem 1. April ist es für alle RUB-Studenten möglich: Eine Stunde kostenlos Fahrradfahren mit dem Leihfahrradsystem von metropolradruhr. Hier informieren wir euch, wie es geht und was zu beachten ist.

Um das Verleihsystem kostenlos nutzen zu können, muss man sich bei nextbike registrieren. Auch wenn Euer Betrag von der verfassten Studierendenschaft schon bezahlt wurden ist, geht ihr hierbei mit dem Unternehmen einen Vertrag ein, der beispielsweise greift, wenn das Fahrrad länger als eine Stunde genutzt wird oder es zur Beschädigungen am Rad kommt. In diesen Fällen müsst ihr zahlen. Bei der Registrierung müsst ihr euren Namen, Adressse, Telefonnummer, RUBemail und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben. Letztere ist immer nötig, auch wenn ihr nur umsonst fahren solltet und dient dem Unternehmen als Sicherheit. In der Vergangenheit mussten noch 9 Euro Fahrguthaben überwiesen werden. Dank unser Intervention ist das nun nicht mehr so.

Die Registrierung in 4 einfachen Schritten:

  1. Untenstehenden Link auf die Homepage von metropolradruhr folgen.
  2. Namen, Adressse, Telefonnummer, RUB- Email und eine Zahlungsart (Bankeinzug oder Kreditkarte) angeben und auf den Botton „zahlungspflichtig bestellen“ klicken (keine Angst, der Name ist dumm gewählt, es entstehen keine versteckten Kosten).
  3. Per SMS erhaltet ihr eine 6-stellige PIN, die für den späteren Login benötigt wird.
  4. In eurer RUB-Email Account (bisher leider immer im Spamfilter) solltet ihr eine Nachricht mit einem Freischaltungslink vorfinden. Diesen anklicken. Fertig.

Hier ist der Link zur Registrierung

Fahrrad ausleihen – so geht es

Auch das Ausleihen der Fahrräder ist nicht schwer und dauert nach der ersten Registrierung meist nur noch ca. 30 Sekunden. Prinzipiell stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung:

  1. Manuell an jeder Ausleistation
  2. Via mobilem Internet (login unter www.nextbike.de ) oder mit App (iPhone oder Android)
  3. Anrufen unter 030 69205046 (dauert am längsten)

Welche Form für Euch die einfachste ist müsst ihr selber entscheiden. Der Ablauf ist immer der gleiche:

  • Ausleihen: Am Standort Fahrrad auswählen und die Radnummer, die entweder am Rahmen oder auf dem Schutzblech steht, je nach Ausleihvariante (s.o.) eingeben; z.B. via mobilem Internet:

khj

  • Anschließend erhält man entweder via App oder per SMS den 4-stelligen Code für das Zahlenschloss des gewünschten Fahrrades.
  • Die Rückgabe erfolgt auf dem gleichem Weg: Radnummer im Standortterminal, Internet oder App angeben und auf Rückgabe klicken. Bei der Benutzung via Internet/App muss noch zusätzlich der Rückgabestandort eingegeben werden; dieser besteht aus dem Namen oder einer 4-stelligen Ziffer, die am Ausleihort deutlich zu sehen ist.

In eurem persönlichen Kundenkonto könnt ihr jederzeit einsehen, wie viel ihr gefahren seid oder eure persönlichen Daten ändern.

Eine Übersicht über die bestehenden Standorte gibt es hier

Anmerkungen:

Folgende Punkte sollten, wenn ihr einen Vertrag mit nextbike abschließt, von Euch beachtet werden:

  • Nach der Rückgabe haftest Du noch 48 Stunden mit einem Höchstbetrag von 75,- Euro für alle am Fahrrad auftretenden Schäden.
  • Ein mit nextbike in Kooperation stehendes Unternehmen führt eine Bonitätsprüfung (ähnlich wie Schufa) durch. (Anmerkung von nextbike: „Das passiert nur bei Kreditkarte, Studenten müssen erstmal gar keine Zahlungsart ausfüllen (angeben ja – Kreditkartennummer eingeben nein), wird Bankeinzug gewählt erfolgt keine Bonitätsprüfung.“)
  • Mit den erhobenen Daten kann nextbike theoretisch ein Bewegungsprofil von euch erstellen.

Für weiter Interessierte gib’s hier die AGB

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